Das beste schlimme Weihnachtsgeschenk



Du möchtest jemanden ärgern und seinem Kind ein richtig mühsames Geschenk machen? Hier ein paar Ideen.

Ich tummle mich auf Facebook gerne in Müttergruppen rum, da man da die besten Einblicke erhält, was Mütter wirklich beschäftigt und was gerade unter den Nägeln brennt. Dort gibt es sehr oft auch richtig gute Tipps und Diskussionen, weshalb ich solche Gruppen wirklich empfehlen kann.

Auch ein paar englisch sprechende bzw. schreibende MomGruppen sind darunter. Da bin ich unter anderem dabei, weil diese extrem gegensätzlichen Seiten der Mutterschaft zeigen. Sie sind nicht so konsens-süchtig wie wir Schweizerinnen. In diesen Gruppen tummelt sich alles Mögliche, von englischen Müttern mit tollem schwarzem Humor über (meist eher amerikanische), welche ihren Humor mit der Plazenta ausgestossen haben und sich gerne darüber aufregen, dass wir hier in Europa unseren Kindern zu viele Freiheiten gewähren.
In einer dieser englisch-sprechenden Gruppen lass ich am Sonntag folgendes: «Ich suche nach Empfehlungen für das ärgerlichste Geschenk für ein zweijähriges Mädchen. (Rache für eine gute Freundin, welche meinen Jungs immer wieder unangebrachte Geschenke macht.) (...) Etwas, in das sich das Mädchen verlieben wird und immer damit spielen will.»
Gewagt, nicht? Wir alle haben schon mal gedacht «DAS zahle ich dir heim». Damals, als die Nonna dem Kleinen das Spiel-Schlagzeug geschenkt hat. Oder der Götti die Fingerfarben.

Nun, damit ihr auch etwas davon habt, habe ich die besten schlimmsten Geschenke zusammengetragen und kommentiert.
  • Ein elektronisches Schlagzeug-Set (Da habe ich Erfahrung. Ist fast nicht zu toppen)
  • Den FURBY Party Rocker (Mit Langlebebatterie)
  • Ein Furz-Gewehr (soll es geben...)
  • Disney’s Eiskönigin Karaoke-Maschine (wenn man den Volume-Knopf noch abschraubt, ist es noch effizienter)
  • Glitzerstaub!!! (Sackweise!)
  • Ein Barbie-Mikrophon mit integriertem Sound und Sprüchen (Welche super sexistisch sind. Das beste Geschenk für die feministische Mutter)
  • Die singende Eiskönigin-Puppe (Ein Lieder. Wieder und wieder.)
  • Ein Hamster (Nein, im Ernst, tut das nicht. Aber lustig wär’s, nur um das Gesicht der Mutter zu sehen.)
  • Schuhe mit Quietsch-Einlage («So weisst du immer, wo die Kleine ist»)
  • Ein glitzerndes, grellrosa Prinzessinnen-Kostüm (Das sie nie wieder ausziehen will, nicht einmal zum baden)
  • Das «Ele-Fun»-Spiel (Plastik-Stückli, ÜBERALL!)
Noch ein Tipp zum Schluss: Sollte euch jemand so etwas schenken, sagt ihr eurem Kind einfach, es dürfe natürlich damit spielen. Beim Grosi (oder wer immer die Person mit dem unmöglichen Geschenk war).
Habt ihr noch mehr Ideen für fürchterliche Geschenke! Her damit!

Kommentare

Stefan Zemp hat gesagt…
Vor doch schon einigen Jahren, als ich selbst noch Single und Kinderlos war, habe ich meinem Göttibuben aus den USA einen Polizeitöff mitgebracht. So einen richtig tollen, grossen mit vielen Blinkern und vor allem mit diversesten Sirenen und fahren konnte der auch noch. Ich fand den super! Die Eltern meines Göttibuben waren dann eher froh, als die Batterien langsam leer wurden. Aber als guter Götti habe ich diese natürlich ersetzt :-)
Lg Stefan
Mama mal 2 1/2 hat gesagt…
Hihi, zu gut! Das erinnert mich an irgendeinen Anlass von heuer. Die Kinder bekamen von unseren Nachbarn (selber Eltern) solche Dino-Eier, aus denen man den Dino rauspickeln muss... das ist mit ungeheuer viel, rot-sandiger Sauerei verbunden. Nicht direkt Sand, viel feiner, eher Staub, der sich, weil's die Kinder im Haus ausbuddelten zwar auf Zeitungen aber trotzdem, überall breit machte und kaum mehr wegzumachen war... mein Mann meinte schon, die Nachbar hätten was gegen uns und wir müssten uns grausam rächen, indem wir ihren Kids irgendwas ähnlich Sauerei-Erzeugendes schenken :D
Ich nahm's mit Humor und ich glaube nicht, dass es mit böser Absicht geschah, war einfach eine nette Idee weil der Grosse Dinos mag... aber Du kannst es auf die Liste nehmen ;)
Victoria von Mamioase hat gesagt…
Oh, unsere Oma ist Spezialistin darin! Wir haben schon bekommen: eine Mundharmonika, Kinderblockflöten, eine Triangel, ein Flugzeug das Abflugsgeräusche macht oder Rumballergeräusche, etc.
Natürlich dürfen sie die Spielsachen immer mitnehmen,wenn sie Oma besuchen gehen, um ihr dort zu zeigen, wie gut sie damit spielen können. Haha ;)

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